Die Fliegende Volksbühne

Wie könnte modernes Volkstheater aussehen?

Seit ihrer Gründung im November 2008 beschäftigt sich die Fliegende Volksbühne Frankfurt Rhein-Main mit der Frankfurter bzw. südhessischen Spielart einer Volkstheatertradition, wie sie im deutschsprachigen Raum nur in zwei weiteren Regionen vorgefunden wird: in Wien und in Berlin. Hierbei wird Wert gelegt auf einen kritischen und auf unsere heutigen Verhältnisse bezogenen Umgang mit Stoffen und literarischen Vorlagen und auf eine offensive Komik in der Darbietung, was der Tradition des Volkstheaters entspricht und diese weiterentwickelt. Dabei stehen immer das Stück und die Schauspieler und keine Regie-Idee im Vordergrund.

Die Fliegende Volksbühne Frankfurt Rhein-Main ist ein gemeinnütziger Verein.

Der Vorstand besteht aus Herrn Hans Hahn (Vorsitzender), Herrn Konrad von Bethmann (stellvertr. Vorsitzender), Frau Jutta Ebeling und Herrn Hans-Peter Wagner (Schatzmeister). Die Direktion und künstlerische Leitung des Theaterbetriebes liegt in den Händen von Michael Quast. Neben ihm bilden drei weitere festangestellte Mitarbeiter (Betriebsbüro + Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung, Technische Leitung) das Leitungsteam. Alle weiteren Mitarbeiter auf künstlerischem oder technischem Gebiet werden produktionsbezogen auf Honorarbasis engagiert.

Nach turbulenten Wanderjahren hat die Fliegende Volksbühne im Cantate-Saal neben dem Goethehaus zunächst für die Spielzeiten 2013/14 und 2014/15 eine eigene Spiel- und Produktionsstätte gefunden. Nach einer mehrjährigen Bauphase (in der auf dem selben Areal auch das neue Romantik-Museum entstehen wird) soll der Cantate-Saal voraussichtlich 2019 zur festen Spielstätte der Fliegenden Volksbühne werden.

In der Zwischenzeit wird die Theatertruppe wieder „fliegen“und Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Stadt und in der RheinMain-Region durchführen – wo immer sie landen kann.


Die Fliegende Volksbühne erhält eine städtische Förderung, die knapp ausreicht, Miete und Betrieb der Spielstätte (bzw. ersatzweise eines Büros und diverser Spielstätten) und den kleinen personellen Apparat zu finanzieren. Alle weiteren Gelder, vor allem für die künstlerische Produktion, müssen teils durch Kartenverkauf bzw. Gastspielhonorare verdient, teils von Förderern eingeworben werden.